Neu gestaltet: endlich?!

Verfasst am 20. December 2007 
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Nach langen Nächten des Italienisch-Lernens bin ich nun endlich dazu gekommen, meinem Blog ein neues Gewand zu verleihen. Dieses ist im Vergleich zum Vorherigen in verschiedenen Braun-Tönen gehalten und baut zum Glück nicht mehr auf dem “Wordpress-Default” Theme auf.

Eurofighter - Ja oder Nein?

Verfasst am 21. November 2006 
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Schon in der Wahlkampfphase zum österreichischen Nationalrat war der Eurofighter ein zentraler Punkt bei den Wahlkampfprogrammen der einzelnen Parteien. Auch nach den Wahlen findet die Thema dank des Beschlusses von einem Untersuchungs-Ausschuss, keine wirkliche Ruhe. Dauernd wird die Problematik von den Politikern neu aufgewirbelt und durch die Medien gepusht. Den Höchstpunkt erreichte die Debatte um die Abfangjäger sicherlich mit dem Beschluss des Untersuchungsausschusses und dem gleichzeitigen Ausstieg der ÖVP aus den Koalitionsgesprächen. Um sich dem umfassenden Thema „Eurofighter“ jedoch unparteiischer nähern zu können sollte man sich zuerst über ein paar der folgenden Fragen informieren:

Obwohl der Begriff Eurofighter derzeit in aller Menschen Munde ist, haben sich nur wenige mit dem Flugzeug selbst beschäftigt oder sich über die technischen Spezifikationen informiert. Allgemein gilt: „gegen die modernen Flugzeuge von Amerika haben die Eurofighter sowieso keine Chance“. Diese Behauptung wird zumindest von „Wikipedia“ widerlegt, wonach der Eurofighter „technologisch dem Stand der in den US-amerikanischen Luftstreitkräften eingesetzten Kampfflugzeuge entspricht“. Diese technologische Fortschrittlichkeit wurde durch ein Konsortium aus den europäischen Ländern Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien erreicht. Seit 1983 beschäftigt sich diese Arbeitsgemeinschaft mit der Entwicklung und dem Bau der Eurofighter. Als die damalige österreichische Bundesregierung am 2. Juli 2002 die Entscheidung für den Kauf der Eurofighter traf, war genau deren moderne Bau- und Funktionsweise, sowie die geplante Einsatzdauer von über 30 Jahren eines der Hauptargumente für die Eurofighter.

Ein weiteres Argument für den Erwerb dieser Abfangjäger, war, dass sich die derzeitigen Kampfjets des Bundesheeres, ugs. „die Draken“, am Ende ihrer Lebensdauer befinden und Ende 2005 vom Dienst befreit wurden. Momentan hat Österreich als Übergangslösung schweizer Flugzeuge des Types „Northrop F-5E Tiger II“ für vier Jahre, also bis Ende Juni 2008, angemietet. Wenn diese Frist jedoch auslauft, kann Österreich gesetzmäßig gesehen die Sicherung der Souveränität nicht gewährleisten und den heimischen Luftraum nicht ausreichend sichern. Deswegen ist nicht nur die österreichische Neutralität erneut gefährdet, sondern auch die Sicherheit jedes einzelnen Bürgers.

Doch könnte man diese Aufgabe nicht auf andere Staaten auslagern?

Gesetzlich ist es nicht möglich die Überwachung auf einzelne benachbarte Staaten auszulagern und mit ihnen zu Kooperieren (ohne das Neutralitätsgesetz zu verletzen), so Noch-Verteidigungsminister Günther Platter in einem Interview mit dem Standard. Herr Platter sieht demnach keine andere Möglichkeit außer dem Kauf von Abfangjägern. Theoretisch wäre noch der Betritt zu einem Militärbündnisses wie der NATO möglich, sodass diese Organisation den Luftraum über Österreich sichert, jedoch wird bei dieser Variante auch die Neutralität Österreichs gefährdet. Deswegen bliebe, laut Platter, nur der Kauf alternativer Abfangjäger als realistisches Ergebnis übrig.

Damit es aber überhaupt zu einem Kauf von alternativen Abfangjägern oder einer anderen Lösung kommen kann, muss der derzeitige Vertrag mit der Eurofigher GmbH vorher auflöst werden. Dieser Ausstieg aus dem Kaufvertrag wird derzeit von einem Untersuchungs-Ausschuss geprüft, welcher durch die Rot-Grün-Blaue Mehrheit im Parlament erwirkt wurde. Fakt ist jedoch heute schon, dass man die Eurofighter nicht abbestellen kann, ohne einen Teil der Kosten zu tragen. Jedoch stehen derzeit zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

  1. Der schnellstmögliche Ausstieg aus dem Kaufvertrag, wodurch nur ein Teil der Gewinnmargen und der Materialaufwand, welcher bis zu dem Datum für die Konstruktion benötigt wurde, getragen werden muss
  2. Der Weiterverkauf der Abfangjäger an Saudi-Arabien. Dadurch, dass dieser Staat selbst vor kurzem 72 Abfangjäger bei der Eurofighter GmbH bestellt hat, wäre theoretisch ein Verkauf der 18 österreichischen Eurofighter an Saudi-Arabien möglich

Zusammenfassend sollte also die zukünftige Regierung immer auf die Sicherheit im eigenen Land bedacht sein und auf die Prinzipien des eigenen Landes, wie die Wahrung der Neutralität, achten. Zusätzlich kommt hinzu, dass die Finanzkraft nicht all zu sehr geschwächt werden soll und die Bevölkerung zwar eine Annullierung des Vertrages fordert, diese aber nicht so leicht durchzusetzen ist …

Und genau deswegen möchte ich derzeit nicht in den Platz der Bundesregierung einnehmen. Denn alles kann nicht erreicht werden und eine Kompromisslösung zu finden, mit der sowohl das Volk als auch alle beteiligten Parteien zufrieden sind, wird definitiv außerordentlich schwierig.

Wohin geht Österreich nach den Wahlen?

Verfasst am 30. October 2006 
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Als SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer am Mittwoch Vormittag des 30. Oktobers 2006 offiziell von Bundespräsident Heinz Fischer mit der Bildung der Regierung beauftragt wurde, war ihm sicherlich schon bewusst, wie steinig und lang der Weg zu einem funktionierenden Regierungs-Team zwischen den zwei großen Parteien SPÖ und ÖVP sein wird. Erschwerend für eine rasche Regierungsbildung kommt noch hinzu, dass es sogar im öffentlichen Wahlkampf keine Tabu-Themen gab. Dadurch wurden, bildlich ausgedrückt, definitiv keine Steine aus dem Weg geräumt, sondern vielmehr weitere Holprigkeiten und Unebenheiten hinzugefügt. In der Tat wurden die offenkundigen Beleidigungen in der SPÖ Wahlwerbung, von der ÖVP und auch von „Noch-Bundeskanzler“ Dr. Wolfgang Schüssel nicht wirklich positiv aufgefasst. Weiters kommt belastend hinzu, dass die ÖVP sicherlich keinen Ansporn hat, an den Verhandlungen energisch teilzunehmen, wenn sie dadurch nur Positionen in der Regierung verliert und sogar das wichtigste Amt, den Bundeskanzler, nicht mehr besetzen kann. Was wird also in Österreich nach der Wahl geschehen?

Derzeit gibt es generell noch zwei Szenarien, welche sich bei der Regierungsbildung nach dieser Wahl erfüllen können:

  1. Die Bildung einer großen Koalition
  2. Die Beschließung von Neuwahlen

Dass der Zusammenschluss von SPÖ und ÖVP ein äußerst schwieriges Unterfangen ist, wurde oben im Text schon erwähnt, und auch SPÖ-Parteichef Gusenbauer sieht das nicht anders. Er hat schon vor Verhandlungsbeginn der ÖVP-Parteizentrale mitteilen lassen, dass man sich „nicht auf nette Plauderrunden einstellen solle“. Aber auch Schüssel wusste zu diesem Statement eine passende Antwort und ließ in einem Interview auf die Frage, welches Entgegenkommen die ÖVP in den Koalitionsverhandlungen einbringen wird, folgendes verlautbaren: „Das wichtigste Entgegenkommen ist, dass wir Verhandlungen aufnehmen.“ Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass Koalitionsgespräche auf solch einer Gesprächsbasis wahrhaftig kein Zuckerschlecken für die beteiligten Parteien sind. Außerdem herrscht in den zehn Gesprächsuntergruppen laut Presseberichten ein sehr kühler, beziehungsweise stumpfer Umgangston und die Stimmung zwischen den Teilnehmern ist alles andere als einfach. Auch wenn kleine Erfolge aus den einzelnen Verhandlungen hervorgehen, werden diese immerzu von größeren Verleumdungen und Unstimmigkeiten überschattet. Ein immer wiederkehrendes Gesprächsthema ist der Untersuchungsausschuss rund um den Eurofighter-Kauf und dessen Annullierung, welcher von der SPÖ, den Grünen und der FPÖ eingebracht wurde. Laut Grünen-Chef Van der Bellen wäre die ÖVP “gut beraten”, den Ausschuss “kommentarlos hinzunehmen”. Doch ganz so einfach ist das Thema Eurofighter für die ÖVP nicht abgehackt und ad acta gelegt. In der Volkspartei stößt man genau hier auf Empörung und gibt bekannt, dass durch das drakonische Vorgehen der SPÖ das gegenseitige Vertrauen verletzt wird. So drohte ex ÖVP-Nationalratspräsident Andreas Khol in der ORF-Pressestunde offiziell mit einem Abbruch der Verhandlungen, falls der Untersuchungsausschuss durchgeführt wird.

Wenn diese Drohungen in die Tat umgesetzt werden, sind entweder die Bildung einer rot-grünen sowie einer schwarz-blau-orangen Minderheiten-/Regierung oder Neuwahlen möglich. Da Minderheitenregierungen generell bei Regierungsbildungen vermieden werden sollten, und schwarz-blau-orange Koalitionsverhandlungen schon von Seiten einer Partei dementiert wurden, bleibt als letzter Ausweg nur noch der erneute Gang zur Wahlurne. Den Ausgang dieser kann man derzeit nur erahnen. In den Medien wird aber bereits gemunkelt, dass sich die ÖVP keine gute Tat erweisen würde, wenn sie Neuwahlen provozierten. Dadurch würden vor allem die restlichen Parteien gestärkt.

Im Grunde liegt die politische Zukunft Österreichs jetzt in der Hand der Parteiabgeordneten, welche entscheiden, ob es zu einer großen Koalition kommt, ob Neuwahlen durchführt werden oder es doch eine andere Koalitionszusammenstellung geben wird. Wenn man sich aber als Bürger näher über den zukünftigen „Weg“ von Österreich informiert und die niveaulose Gesprächsbasis der Koalitionsverhandlungen betrachtet, erspäht man definitiv keine rosigen Aussichten für Österreich und jeder sollte sich fragen, ob auf diese Weise wirklich eine gute Vertretung des Volkes entsteht kann.

Österreichs Stellung in der EU

Verfasst am 16. October 2006 
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Gerade einmal 11 Jahre sind seit dem EU Beitritt von Österreich im Jahre 1995 vergangen und schon häufen sich die negativen Meldungen und Meinungen über die EU. Obwohl diese Entscheidung einst bei einer Volksabstimmung mit einer 2/3-Mehrheit der Bürger angenommen und besiegelt wurde, scheint es so, als ob viele Bürger nicht mehr zu ihrer Entscheidung stehen und den EU-Beitritt von Österreich anzweifeln. Zusätzlich wurde das Thema in der letzten Zeit Thema auch des Öfteren immer wieder von den Medien aufgegriffen und die Bürger fühlten sich durch die unerfreulichen Nachrichten in ihrer Meinung bestätigt. Sogar für die Kandidaten der Nationalratswahl war das Thema EU ein wichtiger Punkt in den Parteiprogrammen um die Stimmen der Bürger zu ergattern. Doch wie sieht Österreichs Stellung in der Europäischen Union wirklich aus? Wird Österreich überhaupt ernst genommen? Profitiert Österreich von den EU-Erweiterungen und dem Anschluss an den großen europäischen Wirtschaftsraum?

Die ständigen Erweiterungen der Europäischen Union stellen für Österreich sicherlich ein großes Problem dar, denn je mehr verschiedene Nationen bei den Abstimmungen im Parlament teilnehmen, desto weniger Stimmrechte hat ein flächenmäßig kleines Land wie Österreich. So waren vor der EU-Ost-Erweiterung im Jahre 2004 21 von 626 Sitzplätzen im EU-Parlament für Österreich vorgesehen. Nach dieser Erweiterung war Österreich nur mehr mit 18 von 732 Abgeordneten präsent und wenn die Aufnahme von Bulgarien und Rumänien erfolgreich über die Bühne gelaufen ist, verliert Österreich ein weiteres Stimmrecht von den gesamten 736 Stimmen. Das entspricht einem Einfluss Österreichs von 2,44 Prozent auf die Beschlussfassung im EU Parlament.

Doch warum lohnt es sich dann für Österreich überhaupt noch ein EU-Mitglied zu sein? Immerhin ist Österreich auch eines der „Nettozahler“-Länder, welche mehr Geld in das EU-Budget einzahlen, als sie durch Förderungen wieder aus den Geldmitteln der EU bekommen. Obwohl dies auf den ersten Blick nicht so eindeutig erkennbar ist, bringt die Europäische Union trotzdem einen finanziellen Vorteil für Österreich: Gerade durch die EU-Ost-Erweiterung erschloss sich ein komplett neuer Markt und Österreich rückte von einem Moment auf den nächsten in das Herz von Europa. Eine ideale Vorraussetzung damit der Handel mit allen Nachbarländern floriert. So stieg der Export in 8 der 10 Länder seit der Erweiterung und der Import aus diesen Ländern blieb weiterhin niedrig. Während nur aus Tschechien und der Slowakei mehr importiert als exportiert wurde, verbesserten sich der Warenaustausch mit Ungarn und Slowenien um bis zu 40 Prozent. So ist es auch nicht verwunderlich zu hören, dass Österreich auf Platz 1 bei einem Ranking liegt, welches die Handelsbeziehungen zu den neuen EU-Ländern ermittelt. Aus diesem Ansichtspunkt profitiert Österreich sehr von der EU-Mitgliedschaft.

Trotzdem lassen sich leider immer mehr Menschen von den Medien dazu bewegen nur Negatives über die Europäische Union zu denken und beweisen somit, wie sich die Menschheit durch die moderne Medienlandschaft beeinflussen lässt. Man sollte die Erweiterungen nicht nur aus einem negativen Standpunkt sehen, sondern auch die Hintergründe entdecken, welche nicht sofort von Zeitungen oder dem Radio verlautbart werden. Denn immerhin gilt für viele „Sensationsmedien“ leider noch der Grundsatz „Bad news are good news“. Die Stellung Österreichs in der EU wird jedoch durch die negative Meinung der Bürger sichtlich nicht gestärkt. Und genau hier sollten alle umdenken, denn wie soll eine Regierung bzw. die Parlamentsabgeordneten von Österreich ein Land ausreichend gut vertreten, in dem nur mehr 31 Prozent der Bevölkerung die EU gutheißen.

Quellenangaben:

Wieviel EU verträgt Europa?

Verfasst am 11. January 2006 
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In der letzten Zeit überwiegten sicherlich die negativen Meldungen zu und über die EU. Seien es die Legalisierung der Software Patente, bei denen die Methode zur Programmierung eines digitalen Rechensystems rechtlich geschützt wird, das Demokratiedefizit der Europäischen Union oder die Einführung und Durchsetzung einer einheitlichen EU-Verfassung. Nachricht für Nachricht zerren die Medien an der Glaubhaftigkeit der EU und damit auch an dem Vertrauen der Bürger zur Europäischen Union. Doch wie viel EU verträgt eigentlich Europa wirklich? Wird der Grundgedanke dieser Wertegemeinschaft jemals kippen? und wenn ja, warum?
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Charakterisierung: Siegfried von Xanten aus der Nibelungensage

Verfasst am 11. November 2005 
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Folgender Text stellt eine Charateristik über Siegfried von Xanten aus der Nibelungensage dar:

Siegfried ist der einzige Sohn von dem Königspaar Sigismund und Sieglind von Xanten ehemals in den Niederlanden. Erspäht man seine Silhouette aus der Ferne, sticht sofort die stämmige, aber trotzdem athletische Figur ins Auge. Die durchtrainierten Oberarm-Muskeln spannen die Ärmel seiner meist dunkelblauen Wämser aus feinstem Leinen-Stoff, so dass sich dem äußerst stark wirkenden Gemahlen Kriemhilds von Burgund nur selten ein anderer Mann in den Weg stellt. Seine langen, goldblonden Haare unterstreichen zusammen mit den himmelblauen Augen Siegfrieds Charme und lassen jede Frau wie Vanilleeis durch Sonneneinstrahlung dahin schmelzen. Gleichzeitig vermittelt Siegfrieds nette aber ruhige Ausstrahlung auch in den verzwickten und ernsten Lagen immer einen seriösen und diplomatischen Eindruck bei Männern. Seine größere, markante aber trotzdem wohlgeformte Nase verbunden mit dem makellosen Gesicht bis hin zu einem leichten Bart-Ansatz runden den stolzen Gesamteindruck Siegfrieds ab.

Die strahlend weißen Zähne haben jedoch nicht immer eine so eindeutliche Sprache gesprochen: Siegfried hat die weite, böse Welt bis ins junge Erwachsenen-Alter nicht kennen gelernt. Dementsprechend hat ihm auch jegliches Gefühl für „Gut“ und „Böse“ gefehlt und es war schwer für ihn, sich in der Gesellschaft zu Recht zu finden. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich zu hören, wie Siegfried im Spiel mit einem Stier diesen getötet hat oder wie er durch die Intrige und Eifersucht anderer geradewegs in die Klauen eines Feuer speienden Drachen gelaufen ist.

Doch Siegfried hat diese Naivität nach einigen Negativ-Erlebnissen hinter sich gelassen und sich einem neuen Lebensabschnitt gewidmet – der Ehe. Gerade durch die Hochzeit hat Siegfried aber auch einen sehr einflussreichen und vor allem hinterlistigen Menschen zum Feind bekommen. Ausgerechnet Hagen von Tronje, der ebenfalls schwer in Kriemhild verliebt ist, aber diese wegen seines Lehensmann-Codexes nicht lieben darf, hat Siegfried mit einem Schwertstoß in die einzige, verwundbare Stelle getötet, genau als Siegfried ihm den Rücken zugewendet hat.

Playstation Portable – Wunder-Hardware oder großes Fiasko?

Verfasst am 2. September 2005 
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Seit Dezember 2004 ist die Playstation Portable (kurz: PSP) im Land der aufgehenden Sonne erhältlich und sorgte dort mit großen Lieferschwierigkeiten für Furore. Es waren zu wenig PSPs zum Verkauf bereit und somit mussten tausende Japaner, die stundenlang vor den Kaufhäusern campierten, ohne dieses „coole“ Geräte nach Hause gehen. Das sich so ein Debakel nicht noch einmal in Europa wiederholt vorschob sich der Start vom ursprünglich geplanten März auf den 1. September. Doch Sony hat anscheinend nicht aus ihren Fehlern gelernt: Auch zum heimischen Start waren die „coolen“ PSPs in vielen Geschäften bereits vor dem 1. September vergriffen und es wurden keine Vorbestellungen mehr entgegen genommen. Lasst euch aber nicht entmutigen, denn mit etwas Glück findet ihr in so manchen Videospielläden trotzdem noch immer einige Geräte.

Faktor Style
Fragt man viele PSP-Käufer welche Gründe sie dazu bewegt haben, ca. 250 Euro für eine PSP auszugeben, kommt oftmals das Argument „Sie sieht gut aus“ auf. Deshalb habe ich bewusst in der Einleitung dieses Berichts einige male das Adjektiv „COOL“ benutzt um euch klar zu machen, dass der Erfolg der Marke „Playstation“ in großen Teilen von dem Coolness-Faktor abhängt. Durch die Mundpropaganda unter Freunden und Bekannten werden die Argumente „Grafik“ und „Aussehen“ durch’s Land getragen und in kürzester Zeit weiß jeder Jugendliche/junger Erwachsener über die Vorzüge einer PSP Bescheid ohne das Sony auch nur ein wenig Geld in Werbung investiert hat. Hype ist das Stichwort für Marketing in der Gegenwart und Zukunft. Also informiert euch selbst über das Internet oder Magazine, aber fallt nicht auf so genannte „Hypes“ rein.

Hardware und Grafik
Ein weiters Argument, welches immer wieder genannt wird ist die Grafik, welche sicherlich sehr gut für einen Handheld ist. Ein 333 MHz Prozessor, 32 MB Hauptspeicher, 4 MB Embedded DRAM, und ein Grafik- sowie ein Soundchip sorgen für beinahe-PS2-Grafik auf dem brillanten 16:9 Display. Doch WARUM 250 Euro für dieses Gerät ausgeben wenn man sogar stärkere Grafik auf einem viel größerem Fernseher und einer größeren Spieleauswahl auf der PS2 Spielen kann? Diese Frage stelle ich mir immer wieder wenn viele Leute von den Grafik-Fähigkeiten der PSP schwärmen. Falls ihr Lust habt könnt ihr eure Argumente per Kommentar gleich an diese Artikel anhängen. Ich würde mich freuen!

Die PSP als Spielemaschine?
Kommen wir jetzt zu den Key-Features der PSP (Games, Photos, Musik, Video), welche ich nacheinander mit den Überschriften „Die PSP als ………“ einleite. Schon alleine diese Titel sollen andeuten das die PSP für mich ein Alles-in-Einem-Gerät ist. Leider werden hierbei keine Prioritäten gesetzt, sodass keines der Features wirklich zur Geltung kommt und alles halbherzig umgesetzt ist.

Der erste Bereich, den ich vorstelle, ist das Spielen: Die Playstation Portable spielt Games ab, welche auf einer UMD gespeichert werden. Im Gegensatz zum Konkurrenten Nintendo DS benötigt man zum Speichern einen Memory Stick Pro Duo, der aber zum Glück schon im normalen „Value Pack“ beigelegt ist. Die PSP-Hardware unterstützt die Spiele mit einer genialen Grafik, jedoch bleibt leider die Innovation auf der Strecke. Viele der Spielkonzepte gab es in ähnlicher Form auch schon für die stationäre Konsole von Sony, sodass man sich wieder fragen muss: wozu eine PSP?
Es gibt aber auch positive Überraschungen wie zum Beispiel Lumines, dass es noch nie in einer ähnlichen Form gegeben hat.

Die PSP als Photobetrachter?
Bei der Photo-Betrachungs-Funktion muss ich jedes Mal ein wenig schmunzeln. Warum soll man sich Photos auf dem mehr oder weniger kleinen Display der PSP anschauen, wenn man es auch auf einem größeren Computer Bildschirm machen kann? Die einzige plausible Antwort ist, um die Photos unterwegs Freunden zu zeigen. Trotzdem stellt es für mich keinen wirklichen Kaufgrund dar, denn wie oft kommt es zu dieser Situation?

Die PSP als Musikplayer?
Alle Musikliebhaber müssen nämlich bei der PSP noch einmal deutlich die Geldbörse strapazieren, weil Sony leider nur einen 32 MB großen Memory Stick Pro Duo im Standard Value-Pack beilegt. Auf diesen passen aber nur 7-9 Songs (bei einer Bitrate von 128kBit/s), was für einen MP3 Player in der heutigen Zeit viel zu wenig ist. Deswegen muss man für anständigen Musikgenuss rund zusätzlich 50-60 € für eine 512 MB große Speicherkarte berappen. Hinzu kommt noch das Argument der Größe: Die PSP ist im Gegensatz zu Konkurrenz-Playern wie zum Beispiel den “Acer Advanced” mit 512 GB (ca. 50 €) viel zu groß für die Jacken oder Hosentasche und das brillante Display ist zusätzlich noch Kratzern und Schrammen ausgesetzt. Bei diesem Punkt erkennt sogar ein Blinder mit Krückstock, dass das „Multimedia-Wunder“ wie es von Sony oft angepriesen wird, für den realen Einsatz mehr schlecht als recht konstruiert wurde.

Die PSP als Videoplayer?
Leider ist auch die letzte Funktion die ich hier beschreibe nicht so, wie viele vermuten wenn sie das große 16:9 Widescreen Display sehen auf dem man eigentlich gut Filme schauen könnte. Aber auch hier gibt es einige Kritikpunkte, die den Film-Spaß auf ein Minimum verkleinern:
Auf der PSP gibt es generell zwei Möglichkeiten zur Filmwiedergabe – Filme auf einem Memory Stick Pro Duo und Filme auf einer UMD (Universal Media Disk). Bei Ersterem fallt wieder das Problem mit den teuren Speicherkarten an und die UMD-Methode hat den Nachteil das man sich jeden Film wie eine DVD im Geschäft teuer kaufen muss. Dabei gilt aber nicht die normale Schlussfolgerung weniger Features, kleinere Auflösung  kleinerer Kaufpreis, sondern sogar eine Preissteigerung. Ja, richtig Verstanden! Für einen UMD-Film „blecht“ man im Geschäft zwischen 20 und 25€ und bekommt dafür wenig bis keine Features wie Interviews oder nicht verwendete Szenen und die Auflösung ist auch bedeutend kleiner als die einer DVD. Des Weiteren lässt sich eine UMD derzeit NUR auf dem Handheld von Sony abspielen und man kann sie nicht auf dem Fernseher genießen. Soviel zum Thema Videoplayer!

Schlusswort
Alles in allem ist die Playstation Portable dennoch ein akzeptables Spielegerät auch wenn die man das Haus nicht ohne Netzkabel oder Ersatzakku verlassen darf. Bei den Multimedia-Fähigkeiten kann sie jedoch nicht auftrumpfen und verspielt den „großen“ Vorteil sehr schnell – Zum Leidwesen der Besitzer die ca. 250 € dafür gezahlt haben. Weiters lassen die wirklichen, auf Mainstream gedrillten Spielegranaten wie GTA noch auf sich warten und Knaller wie Lumines werden wegen ihrer Ausgefallenheit nicht von der Masse angenommen. Schade. Wer etwas auf sich hält und bewusst neuen Wind im Spielegeschäft erleben möchte kann getrost zu Nintendos Handheld – dem Nintendo DS – greifen.

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